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ALL EYES ON: Dr. Philipp Rodrian

Interview mit Dr. Philipp Rodrian

Im Gespräch mit der Augsburg Business School erzählt Innovationsmanager und Academic Director Dr. Philipp Rodrian von der Synergie zwischen Innovationen und Prozessen, warum Innovation ein Handwerk ist und wie Unternehmen Innovation & Kreativität fördern können.

 

    1. Was bedeutet für Sie Innovation?

      Für mich ist Innovation ganz einfach. Ich betrachte sie immer aus Nutzersicht. Somit hat Innovation für mich nur ein Charakteristikum: Sie bringt dem Nutzer einen Nutzen. Mein Kunde ist am Ende glücklich.

      Selbstverständlich muss Innovation einen neuen, verbesserten Nutzen schaffen. Aber eine technologische Innovation ohne Nutzen für den Kunden macht aus meiner Sicht wenig Sinn.

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    2. Lassen Sie mich eine Behauptung aufstellen: Es gibt Menschen, die einfach innovativ und kreativ sind und welche, die sind es eben nicht, oder?

      Diese Aussage ist für mich immer die größte Lüge. Innovation bzw. Kreativität ist keine Muße, die einen küsst. Sie ist das Ergebnis eines gut strukturierten Prozesses. Innovation ist ein Handwerk, das man erlernen kann. Dabei kann das Ergebnis mal sehr gut, mal aber auch sehr schlecht sein. Stellen Sie sich zum Beispiel einen Maler vor. Der leistet auch nicht jeden Tag gleich gute Arbeit. Sein Arbeitsergebnis hängt von den Rahmenbedingungen (z.B. körperliches Befinden, Qualität des Equipments, etc.), seinem Talent und natürlich von der Übung ab. Genauso ist es beim Innovationsprozess. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen und man muss üben, um besser zu werden.

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    3. Wie sieht der Innovationsprozess an der Augsburg Business School aus?

      Die erste Phase des Innovationsprozesses teilt sich bei uns an der Augsburg Business School grob in 6 Schritte auf. Wir nutzen diese Schritte als roten Faden, mit der Option, agil zu handeln und Freiräume offen zu lassen.

      1. Die Fragestellung definieren – wo sollen wir überhaupt ansetzen?
      2. Das Problem verstehen und mit den Beteiligten sprechen. Für mich eigentlich der elementar wichtigste Schritt.
      3. Den Kern des Problems identifizieren
      4. Viele Lösungsoptionen im Team-Brainstorming generieren
      5. Eine Auswahl treffen bzw. Lösungen priorisieren
      6. Möglichst schnell in die Testphase kommen – passt diese Lösung wirklich?_

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  • Inwiefern kann die Augsburg Business School Unternehmen beim Innovationsprozess unterstützen?

    Wir sind Experten in diesen Prozessen, da wir bereits unzählige innovative Entwicklungen durchlaufen haben – ob an der Augsburg Business School oder bei unseren Kunden und Partnern. Wir helfen, indem wir diese Prozesse moderieren.

    Dank unseres vielfältigen Netzwerks bringen wir auch Quereinsteiger mit ins Team. Mit neuen Sichtweisen und vielschichtigen Kompetenzen stellen wir ein interdisziplinäres Team zusammen, das kreative Lösungen findet und neue Chancen für den Innovationsprozess eröffnet.

    Sie möchten Ihre Innovationsprozesse optimieren und sich und Ihr Team zu Innovatoren weiterentwickeln? Dann informieren Sie sich hier über unseren Zertifikatskurs zum Innovation Manager oder kontaktieren Sie uns zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch kostenfrei unter +49 821 650 84280 oder per Mail an philipp.rodrian@steinbeis-ifem.de. Wir freuen uns auf Ihre Herausforderungen!

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  • Unter Innovation stellt man sich oft ein Feuerwerk an Kreativität und großen Erfindergeist vor. Unter Prozess hingegen standardisierte Abläufe, wenig Spielraum, klare Vorgaben. Schließen sich Innovation und Prozess somit nicht eigentlich aus?

    Vorab sind mir bei dieser Frage zwei Dinge wichtig:

    1. Innovation entsteht auch nach einem Prozess.
    2. Es ist ein Wechselspiel zwischen Standardisierung & Veränderung, Prozess und Innovation.

    Wenn eine Innovation gut läuft, kann man sie in Prozesse einbinden, also standardisieren. Wenn ein standardisierter Prozess nicht gut läuft, muss er immer wieder optimiert, also innoviert werden.

    Innovationen und Prozesse bedingen einander. Abläufe werden neu generiert und verbessert und daraufhin verstetigt und standardisiert. Das Geheimnis erfolgreicher Systeme heißt agiles Management – die Kombination von festen Abläufen mit steter Reflexion und steter Verbesserung. Nur so kann man kontinuierlich besser werden.

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  • Wie fördert die Augsburg Business School innovatives Arbeiten und Kreativität?

    Ganz einfach: Kuchen! 😊

    Darüber hinaus ist uns wichtig, dass erste Ideen im Brainstorming nicht sofort gewertet werden. In der ersten Brainstorming-Phase wird wild gesammelt, hier darf auch geträumt werden. Auf diese Weise bewahren wir uns viel Kreativität und Offenheit.

    Außerdem schaffen wir Spielwiesen und Freiräume für Ideen. Unsere Mitarbeiter sollen neue Ideen auch bewusst ausprobieren können, nicht nur träumen, sondern machen. Dabei ist es auch wichtig, dass Mitarbeiter Fehler machen dürfen. Aus Fehlern haben wir bisher oft unsere wertvollsten Erkenntnisse mitgenommen.

    Um so eine offene, motivierende und aktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, sind flache Hierarchien das A und O. Es geht nicht um Hierarchien, sondern um Lösungen. Und wenn diese Lösung der Praktikant hat – let`s do it!

    Wenn Sie in Ihr Unternehmen ebenfalls zur Innovationsschmiede machen möchten und mit kreativen Ideen Ihre Konkurrenz abhängen möchten, dann informieren Sie sich jetzt hier über unseren spannenden Zertifikatskurs zum Innovation Manager!

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  • Was ist Ihre Rolle an der Augsburg Business School?

    Mein offizieller Titel, denke ich, ist Academic Director und Leiter Inhouse Programme. Ich selbst sehe mich vor allem als Bindeglied zwischen der Augsburg Business School und den Kunden. Mein Team bezeichnet mich immer als „Kämpfer an vorderster Front“. Durch den engen Kontakt mit Unternehmen, Seminarteilnehmern und Partnern erfahre ich genau, wie wir helfen können. Diese Kundeninsights sind zugleich auch Basis für unseren Innovationsprozess. Denn – wie ich bereits sagte – es ist erst dann eine gelungene Innovation, wenn der Kunde am Ende glücklich ist!

 

 

 

 

2018-10-24T12:03:11+00:00Mai 18th, 2018|0 Comments

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